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Deutscher Hauswirtschaftsrat
Deutscher Hauswirtschaftsrat

Der Deutsche Haus­wirtschafts­rat wurde am 19. November 2016 in Frank­furt/Main ge­gründet und ist ein Zusammen­schluss von Akteuren in der Domäne Haus­wirt­schaft.
Er ist:

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Termine

Am 9.11.2020 findet in Frankfurt/Main die achte Rats­versammlung statt.

Die nächsten Sektions­sitzungen auf einen Blick:


Die Woche im Haus­wirt­schafts­rat

18.5. bis 24.5.2020

Am 14. und 15. Mai haben der Bundestag und der Bundesrat dem Entwurf des Sie verlassen die InternetseiteZweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ zugestimmt. Damit hat der Deutsche Hauswirtschaftsrat das Ziel erreicht, dass die Corona-Prämie auch für die Hauswirtschaft gilt – wenn auch nur in der Begründung genannt. Das ist ein wichtiger Schritt in Bezug auf die Gleichbehandlung der Hauswirtschaft (siehe PDF-Logo Pressemitteilung vom 19. Mai 2020).

27.4 bis 3.5.2020

Am 29. April hat das Bundes­gesundheits­ministerium den Entwurf eines „Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ vorgelegt. Darin geht es auch um die Corona-Prämie. Sicher ist, dass die Hauswirtschaft mit dabei ist, aber leider nur in der Begründung genannt. Hintergrundinformationen zu den Leistungen der Hauswirtschaft in der Corona-Pandemie wurden in diesem Zusammenhang veröffentlicht (s. Presse). Der Deutsche Hauswirtschaftsrat hat sich bei den Ministerien und Fraktionen dafür eingesetzt, die Hauswirtschaft in den Gesetzestext aufzunehmen. Außerdem wurde eine Stellungnahme zum Diskussions­papier „Entlastungs­budget“ an den Pflege­bevollmächtigten gesandt (s. Sektion Haushaltsnahe Dienst­leistungen). Die Mitglieder des Deutschen Haus­wirtschafts­rates haben den ersten Newsletter erhalten.

20.4. bis 26.4.2020

Im internen Bereich steht das Protokoll der Sektion „Organisations­entwicklung“ zum Download zur Verfügung [weiter­lesen].

6.4. bis 12.4.2020

Die Corona-Sonderprämie ist beschlossene Sache, aber die Hauswirtschaft ist bei den genannten Berufs­gruppen nicht dabei. Der Deutsche Hauswirtschaftsrat setzt sich deshalb dafür ein, auch der Hauswirtschaft mit einem Bonus für ihren Einsatz in der Corona-Krise zu danken. Dazu wurde eine Mail-Aktion gestartet, um diese Forderung an Politiker, Tarifpartner und Ministerien auf Bundes- und Landesebene zu schicken.
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Sehr geehrte/r Frau/Herr

der Deutsche Haus­wirtschaftsrat begrüßt die Überlegungen und Entscheidungen, die vielen Arbeits­kräfte in den Gesundheits­einrichtungen mit Bonus­zahlungen für ihren Einsatz in der Corona-Krise zu danken. In der Aufzählung der „betroffenen“ Berufs­gruppen vermissen wir die Hauswirtschaft.
Ich bitte Sie heute eindringlich sich dafür einzusetzen, dass den haus­wirtschaftlichen Kräften gleichermaßen gedankt wird. Auch sie freuen sich über ein Zeichen der Anerkennung.
Bitte vergessen Sie nicht die stillen Held*innen der Hauswirtschaft im Gesundheits­bereich, in den sozialen Einrichtungen und in den haus­haltsnahen Dienstleistungs­unternehmen! Sie stehen ebenso wie die Pflege­kräfte in engem persönlichen Kontakt zu den Personen, die sie täglich versorgen mit Essen und gereinigter Kleidung in einer sauberen und gemütlichen Umgebung.

30.3. bis 5.4.2020

Am 1. April wurde die neue Ausbildungsverordnung Hauswirtschafter*in im Bundes­gesetzblatt veröffentlicht. Gleichzeitig wurde auch der Rahmenlehrplan für die Berufsschule zur Verfügung gestellt. Der Deutsche Hauswirtschaftsrat hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der er die neue Ausbildungsverordnung begrüßt und eine Ausbildungsoffensive ankündigt.
PDF-Logo Presse­mitteilung: Ausbildung mit Zukunft – Die modern­isierte Ausbild­ungs­verordnung Haus­wirtschafter*in ist da!

Das Projekt oikos-plus hat Tipps zur Ausbildung in Corona-Zeiten veröffentlicht:
PDF-Logo Tipps zur AUSBILDUNG in der Hauswirtschaft – mitten in der Corona-Krise (1. April 2020)

23.3. bis 29.3.2020

Der Deutsche Haus­wirtschaftsrat und das Projekt oikos-plus des Diakonischen Werkes Württemberg haben gemeinsam einen Leit­faden für haus­haltsnahe Dienstleister zum Umgang mit der Corona-Krise zusammen­gestellt. Hier sind aktuelle Fragen und Antworten aufgegriffen.
PDF-Logo Hinweise für haushaltsnahe Dienst­leistungs­unternehmen im Umgang mit der Corona Krise.

16.3. bis 22.3.2020

21.3.: Welt­hauswirtschaftstag 2020

Die Deutsche Sektion der Sie verlassen die Internetseite International Federation for Home Economics (IFHE) macht anlässlich des heutigen Welttags der Hauswirtschaft auf die Leistungen der Hauswirtschaft in den Privat­haushalten und in den Dienstleistungs­betrieben aufmerksam. Das Motto des diesjährigen Welthauswirtschafts­tages lautet: „Menschen ein Zuhause geben.“ Gerade angesichts der Corona-Pandemie, in der Menschen unfreiwillig zu Hause bleiben müssen, bekommt das Motto eine ganz besondere Bedeutung.
Am Welthauswirtschaftstag bringen wir die Leistungen der Hauswirtschaft in die Öffentlichkeit: Hauswirtschaft kann Menschen ein Zuhause geben. Unsere Gesellschaft braucht Hauswirtschaft. Hauswirtschaft braucht Wertschätzung [siehe Presse­mitteilung].

In der Schweiz gibt es die erste Information zur Beschäftigung im Rahmen von haushalts­nahen Dienst­leistungen, die auf Deutschland sinngemäß übertragbar sind: Es müssen die Hygiene- und Distanz­vorschriften eingehalten werden. Ansonsten ist das vergleichbar mit der Situation von Handwerkern: Sie verlassen die Internetseite https://www.srf.ch/news/schweiz/hilfe-im-haushalt-darf-die-putzfrau-noch-zu-mir-kommen

9.3. bis 15.3.2020

Der Deutsche Hauswirtschaftsrat fordert die personellen Standards für Gemeinschafts­einrichtungen um personelle Mindest­standards für die Hauswirtschaft zu erweitern. In der aktuellen Auseinander­setzung mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 kommt ein Aspekt viel zu kurz, der eine wirksame Infektions­prophylaxe darstellt und konsequent zu fördern und zu unterstützen ist: die hygienische Sauberkeit in Gemeinschafts­einrichtungen und in öffentlichen Räumen. Darauf weist der Deutsche Haus­wirtschaftsrat in seiner Stellung­nahme hin.

2.3. bis 8.3.2020

Am 5. März haben Präsidentin Sigried Boldajipour und Vizepräsidentin Annette Heuser an der Multiplikatoren­tagung des Sie verlassen die Internetseite Kompetenz­zentrums Professionalisierung und Qualitäts­sicherung Haushaltsnaher Dienst­leistungen (PQHD) „Arbeitsmarkt Privat­haushalt – Tabuthema oder Jobperspektive?“ teil­genommen. Sigried Boldajipour hat in ihrer Begrüßungs­rede die Arbeit des PQHD gewürdigt und im Beisein der Abteilungs­leiterin Gleichstellung im Bundesfamilien­ministerium gefordert, dass nun endlich die Politik in Bezug auf Zuschüsse für haushaltsnahe Dienst­leistungen aktiv werden müsse [Weiter­lesen].

Das neu gewählte Präsidium des Deutschen Hauswirtschaftsrates

Von links nach rechts: Annette Heuser, Prof. i. V. Dr. Alexandra Brutzer, Prof. Dr. Christine Küster, Mareike Bröcheler, Sigried Boldajiopour (Foto: Imhof-Gildein)

Das Sie verlassen die Internetseite Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatte zum zweiten Netz­werktreffen am Donnerstag, den 5. März 2020 nach Berlin eingeladen, an dem unsere Präsidentin Sigried Boldajipour teilnahm.
Unter dem Thema „Wie schaffen wir es, dass Frauen und Männer gleicher­maßen an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes in Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft beteiligt sind?“ diskutierten Vertreter*innen verschiedenster gesellschaftlicher Organisationen mit der Bundes­frauenministerin Dr. Franziska Giffey, die das „Gleichstellungs­jahr 2020“ ausgerufen hat.
In ihrer Begrüßung betonte die Bundes­frauenministerin Dr. Franziska Giffey: "Wir wollen ermöglichen, dass Frauen überall die gleichen Chancen bekommen - in Wirtschaft, in Politik, in Familie. Und dass Väter und Mütter sich gemeinsam um Kinder und Haushalt kümmern können. Gute Betreuung, gleiche Chancen für Kinder und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf: dafür wollen wir einen Rechts­anspruch auf Ganztags­betreuung in der Grundschule schaffen.“

Vom 4. bis 6. März traf sich in Bonn der Vorstand der Sie verlassen die Internetseite International Federation for Home Economics (IFHE) e. V. zu seinem jährlichen Treffen. Die deutsche Sektion der IFHE stellte hierbei umfassend die Situation der Haus­wirtschaft in Deutschland mit vor. Vor allem die durchlässige Ausbildung beginnend im dualen System über Fachschulen, Meister­prüfungen bis hin zum Studium beeindruckt die ausländischen Kolleginnen. Die Vorstellung des Deutschen Haus­wirtschafts­rates von Dorothea Simpfendörfer traf auf großes Interesse. Solch eine Lobby­organisation mit politischen Aktionen und Gesprächs­partnern in Ministerien wurde von vielen der Anwesenden als wesentlicher Beitrag gewertet, die Hauswirtschaft gesellschafts­politisch zu positionieren.

Frau Simpfendörfer beim International Federation for Home Economics (IFHE)

Frau Simpfendörfer zu Gast beim International Federation for Home Economics (IFHE)

24.2. bis 1.3.2020

Im internen Bereich steht jetzt das Protokoll der siebten Rats­versammlung und der Anlagen zum Download zur Verfügung [weiter­lesen].

17.2. bis 23.2.2020

Auf der Ratsversam­mlung des Deutschen Haus­wirtschafts­rates am 21. Februar 2020 wurde Sigried Boldajipour aus Otters­berg zur Präsi­dentin gewählt. Sie ist Nachfol­gerin von Doro­thea Simpfen­dörfer, die erste Präsi­dentin des Deutschen Haus­wirtschafts­rates seit der Gründung 2016 war. Zur Vize­präsi­dentin wurde Ursula Schukraft aus Stutt­gart gewählt. Die zweite Vize­präsi­dentin Annette Heuser war bereits im Novem­ber gewählt worden.

Der Deutsche Haus­wirtschafts­rat hat sich auf der Rats­versamm­lung auch zur multi­kulturellen Viel­falt geäußert und sich mit den Opfern von Hanau soli­darisiert. Die Teil­nehmer*innen der Rats­versamm­lung betonen, dass gerade in der Domäne Haus­wirtschaft traditionell in Teams gear­beitet wird, die inter­kulturell zusammen­gesetzt sind.

Das neu gewählte Präsidium des Deutschen Hauswirtschaftsrates

Das neu gewählte Präsidium des Deutschen Haus­wirtschafts­rates: Ursula Schukraft, Sigried Boldajipour und Annette Heuser (von links; Foto: Imhof-Gildein)

27.1. bis 2.2.2020

Innerhalb eines Monats hat die Süddeutsche Zeitung in den Rubriken „Wirtschaft“ und „Beruf und Karriere“ zwei Artikel veröffentlicht, die das Thema Schwarz­arbeit von Haushaltshilfen aufgreifen. Zwei namhafte Journalistinnen haben dies aus unterschiedlichen Blickwinkeln bearbeitet: Für Lea Hampel (31.12.2019) waren neue Formen der Vermittlung von Dienst­leistungen über digitale Plattformen im Fokus ihres Artikels. Juliane von Wedemeyer untersuchte die aktuellen Diskussionen zu haushaltsnahen Dienst­leistungen (veröffentlicht am 25. Januar 2020). Für diese politisch wichtigen Thema waren Mitglieder des Deutschen Haus­wirtschafts­rates für beide Journalistinnen wichtige Informations­quellen.

20.1. bis 26.1.2020

Am 22. Januar 2020 fand der zweite Sektionstag in Frankfurt am Main statt. Themen waren unter anderem das Selbst­verständnis des Deutschen Haus­wirtschafts­rates und die konstruktive Zusammen­arbeit mit den Mitgliedern. Deren Kompetenzen sollen stärker sichtbar gemacht werden. Themen­schwerpunkte sollen die Arbeit inhaltlich stärken, ohne die Reaktion auf aktuelle politische Themen zu vernachlässigen.
PDF-Logo Tagesordnung des zweiten Sektions­tages

Dr. Bröcheler moderiert den Sektionstag des Deutschen Hauswirtschaftsrates

Frau Bröcheler moderiert den Sektionstag des Deutschen Haus­wirtschafts­rates (Foto Imhof-Gildein)

Am 21. Januar 2020 haben sich die Sektionen "Haushaltsnahe Dienstleistungen" und "Haus­wirtschaftliche Dienst­leistungs­betriebe" zu einer gemeinsamen Sitzung getroffen. Dort wurde ein Positionspapier vorbereitet, das im Nachgang von drei Delegierten des Deutschen Haus­wirtschafts­rates in einer gemeinsamen Arbeits­gruppe mit dem Deutschen Pflegerat e. V. erstellt werden soll. Ziel ist es, im Positions­papier unter anderem die Notwendigkeit haus­wirtschaftlicher Kompetenzen in verschiedenen Pflege­settings aufzuzeigen. Nach Fertig­stellung des Positions­papiers werden die Ergebnisse in die – unter Vorsitz des Bundes­ministeriums für Gesundheit geführte – "Arbeits­gruppe 3: Innovative Versorgungs­ansätze und Digitalisierung" der KAP einfließen.
PDF-Logo Einladung zur Sektions­sitzung KAP

25.11. bis 1.12.2019

Am 26. November 2019 hat das Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in einem festlichen Akt das 40. Jubiläum der UN-Frauen­rechts­konvention CEDAW und das 25. Jubiläum der Pekinger Erklärung und Aktions­plattform mit einer Dialog- und Jubiläums­veranstaltung begangen. Die Festrede hielten Bundes­ministerin Dr. Franziska Giffey und die Botschafterin Frankreichs in Deutschland, S.E. Anne-Marie Descôtes. Vize­präsidentin Sigried Boldajipour hat den Deutschen Haus­wirtschafts­rat auf der Veranstaltung vertreten und freute sich, dass unter dem Thema „Gleich­stellung in der Arbeits­welt“ auch haushaltsnahe Dienst­leistungen angesprochen wurden.

18.11. bis 24.11.2019

Am 18. November 2019 fand die Rats­versammlung in Frankfurt statt. Dabei wurde der alte Vorstand verabschiedet und ein neues Präsidium gewählt. Neue Vize­präsidentinnen sind Annette Heuser und Sigried Bolda­jipour.

Frau Simpfendörfer bei der Verabschiedung

Frau Simpfen­dörfer bei der Verabschiedung (Foto Imhof-Gildein)

Ratsversammlung in Frankfurt

Rats­versammlung in Frankfurt (Foto Imhof-Gildein)

11.11. bis 17.11.2019

Auch zum Bundeskongress pro Hauswirtschaft 2019 vom 14.-15.11. in Köln war Frau Simpfendörfer eingeladen. In Ihrem Vortrag „Der Hauswirtschaft politisch mehr Gehör schaffen“ stellte sie die vielen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und Ministerien vor. Die Einbindung des Deutschen Hauswirtschaftsrates in Projekte, wie die Konzertierte Aktion Pflege sind Erfolge der kompetenten Arbeit des Präsidiums des DHWiR. Viele der Bundesgesetze werden in den Bundesländern umgesetzt und länderspezifisch geregelt. Das verlangt vor Ort eine starke Beteiligung und Einmischung.

Hier sind alle Führungskräfte in den sozialen Einrichtung in der Pflicht. Eine guter Erfahrungsaustausch darüber ist für die politischen Forderungen des DHWiR von großer Bedeutung. Also Zusammenarbeit auf allen Ebenen ist gefragt. Ein erstes Angebot machte gleich Herr Franz Müntefering, der als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisatoren (BAGSO) den Kongress eröffnete und den DHWIR zu einem Gespräch einlud.

PDF-Logo Präsentation von Frau Simpfendörfer: Der Hauswirtschaft politisch mehr Gehör verschaffen (Größe: 3,41 MB).

4.11. bis 10.11.2019

Am 5. November trafen wir uns zu einem Gespräch mit Frau MdB Wiesman und Herrn MdB Kartes, beide sind Mitglieder der CDU/CSU Bundes­tagsfraktion und arbeiten in Aus­schüssen mit, die einen fachlichen Bezug zum Thema Verein­barkeit von Sorge­arbeit und haus­haltsnahe Dienst­leistungen haben. Wir brachten in die Diskussion sehr viele Argumente für verschiedenen Förder­modelle ein, damit auch Familien mit mittleren und unteren Einkommen davon profitieren können. Eine Entlastung im häus­lichen Bereich , würde vielen Fachkräften im Bereich Pflege und Erziehung gute Voraus­setzung dafür schaffen, dass sie ihre betriebliche Arbeits­zeit erhöhen könnten.

Gespräch mit Frau MdB Wiesman und Herrn MdB Kartes

Gespräch in Berlin, von links: Frau MdB Wies­mann, Herr Hammer, Frau Simpfen­dörfer, Herr MdB Kartes und Frau Lose­mann (Foto privat)

28.10. bis 3.11.2019

Dienstag, 29. Oktober 2019 in Berlin
Der DHWiR macht mit beim bundes­weiten Nachhaltig­keitsdialog der Bundes­regierung Zur Auftakt­veranstaltung kamen rund 500 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ins Futurium nach Berlin. Ziel der Bundes­regierung ist es, das Thema Nachhaltigkeit gesamt­gesellschaftlich zu verankern. "Wir müssen mit unserer Nachhaltig­keits­strategie 2020 zwei Dinge schaffen: Wir müssen schneller werden und gleichzeitig die gesamte Gesellschaft mitnehmen. Das ist eine der größten Heraus­forderungen, vor der wir momentan stehen", so der Chef des Bundes­kanzleramts, Helge Braun, bei der ersten Dialog­konferenz in Berlin. Frau Simpfen­dörfer nahm die Gelegenheit wahr, um den erfolgreichen Haus­wirtschafts­kongress als „good practise“ Beispiel vorzustellen.

Besuch bei Frau MdB Beate Müller-Gemmeke

Podiums­diskussion in Berlin, von links: Moderatorin Andrea Thilo, Prof. Dr. Kai Niebert, Saori Dubourg, Cornelia Füllkrug-Weitzel (Foto privat)

Am Montag, 28. Oktober
In Berlin fand die erste Sitzung zur Umsetzung der Verein­barungen der Beschlüsse der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) statt. In Vertretung der Sektions­sprecherin Frau Böttjer nahm Frau Simpfen­dörfer daran teil. In zwei Projekten wird der DHWiR mitarbeiten: In einer Arbeits­gruppe mit Pflege­kassen und privaten Versicherungs­unternehmen soll geprüft werden, welche Maßnahmen notwendig sind , um eine flächen­deckende ambulante Versorgung mit Leistungen der Hilfen bei der Haushalts­führung entsprechend der aktuellen Nachfrage sicher­zustellen. Ein Workshop mit dem Bundes­gesundheits­ministerium (BMG): Stärkere Einbindung haus­wirtschaftlicher Fachkräfte in die haus­wirtschaftliche Versorgung von Pflege­bedürftigen mit dem Ziel, die Fach­kräfte­basis zu erweitern und beruflich Pflegende zu entlasten.

21.10. bis 27.10.2019

Eine Delegation des Deutsche Haus­wirtschafts­rates traf sich am 23. Oktober 2019 zu einem Gespräch mit Frau MdB Beate Müller-Gemmeke, Mitglied der Bundestags­fraktion Bündnis 90/die Grünen. Als Sprecherin für Arbeitnehmer­Innenrechte und aktive Arbeits­markt­politik zeigte sie großes Interesse an den Positionen und Aktionen des DHWiR zur Förderung von haushalts­nahen Dienst­leistungen, um die diesbezüg­lichen Vereinbarungen im Koalitions­vertrag endlich umzusetzen.
Sehr ausführlich haben wir über die vielfältigen arbeits­markt­politischen Aspekte der haushalts­nahen Dienst­leistungen diskutiert, die wir in den Diskussionen mit politischen Entscheidungs­trägern konsequent vertreten werden.

Besuch bei Frau MdB Beate Müller-Gemmeke

Von links: P. Hammer, B. Müller-Gemmeke, W. Losemann, D. Simpfendörfer (Foto privat)

Die Sektion „Haus­halts­nahe Dienst­leistungen“ lädt herzlich zur nächsten Sektions­sitzung am 30. Oktober 2019 von 11 bis 16 Uhr im Ev. Alten­hilfe­zentrum Stifts­heim in Kassel ein [weiter­lesen].

14.10. bis 20.10.2019

Die Sektion Bildung verschickte am 14. Oktober 2019 eine „Gemeinsame Stellung­nahme zur Berufs­bezeichnung Haus­wirt­schafterin/Haus­wirt­schafter“ an die Sachverständigen des Bundes zur Neuordnung der Berufs­ausbildung zum Haus­wirtschafter und zur Haus­wirtschafterin. Das Schreiben steht jetzt zum Download zur Verfügung [weiter­lesen].

Möchten Sie einige Vorträge vom Haus­wirtschafts­kongress nachlesen? Oder sich vielleicht über Workshops informieren, an denen Sie nicht teil­nehmen konnten? Die Vorträge und Präsen­tationen der Workshops werden so nach und nach auf der Internet­seite hoch­geladen und stehen zum Download zur Verfügung [weiter­lesen].

30.9. bis 6.10.2019

Beim „Hinter­grund­frühstück“ am 11.9.2019 stellte unser Mitglied Edenred, vertreten durch Christian Aubry und Peter Hammer, gemeinsam mit dem Wirtschafts­forschungs­unternehmen Prognos AG eine Studie mit dem Titel „Haushalts­nahe Dienst­leistungen - Implemen­tierung eines Förder­modells für haushaltsnahe Dienst­leistungen“ vor. Einen Link zu der Studie finden Sie nun bei der Sektion „Haus­halts­nahe Dienst­leistungen“ [weiter­lesen].

Im Anschluss an den Haus­wirtschafts­kongress nahmen Frau Imhof- Gildein und Frau Simpfen­dörfer an der Netzwerk­tagung von Diakonie Deutsch­land und AWO Bundes­verband teil.
Anlässlich des vierten Jahrestages der Verabschiedung der Agenda 2030 standen die Möglich­keiten der Umsetzung der 17 Ziele in der Freien Wohlfahrts­pflege auf dem Programm. Ein besonderer Fokus lag im Kennen­lernen von guten Praxis­beispielen und der Vernetzung zwischen den Verbänden. Die beiden Verantwortlichen dieser Tagung waren auch als Mitwirkende in einem Workshop des Haus­wirtschafts­kongresses.
So bot diese Tagung die Möglichkeit sich über weitere Zusammen­arbeit in diesem Themen­bereich zu verständigen.

Frau Simpfendörfer und Frau Imhof-Gildein in Berlin

Von links: Frau Imhof-Gildein, Frau Dr. Dehne (Diakonie Deutschland), Frau Simpfen­dörfer und Herr Lembke (AWO Bundes­verband) (Foto privat)

23.9. bis 29.9.2019

Der erste Haus­wirtschafts­kongress ist zu Ende. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für ihre großartige Unterstützung! Ohne sie wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen. Lesen sie zum Abschluss die Erklärung: „Haus­wirtschaft als Schlüssel zur nach­haltigen Entwicklung“ [weiter­lesen].

Der Haus­wirtschafts­kongress beginnt und die ersten Teil­nehmenden kommen an. Es empfängt sie hier in Berlin das aller­schönste Wetter. Im Presse­bereich steht die Presse­mitteilung „Agenda 2030: Mit Haus­wirtschaft den Wandel nachhaltig gestalten“ zum Down­load zur Verfügung.

16.9. bis 22.9.2019

Der Countdown läuft und die Aufregung steigt, in wenigen Stunden fängt der erste Haus­wirtschafts­kongress an. Viele der Akteur­innen und Akteure sind bereits Vorort. Ab dem 23.9.2019 finden Sie im Bereich Medien aktuelle Fotos und Informationen vom Haus­wirtschafts­kongress.

Auf Einladung von Frau Daniela Behrens, neue Abteilungs­leiterin Gleichstellung im Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) nahm Frau Simpfen­dörfer in Berlin am 19.09.2019 am Vernetzungs­treffen teil. Delegierte von ca. 40 Verbänden, die sich alle mit dem Thema Geschlechter­gerechtigkeit befassen, trafen sich hier. Frau Behrens beschrieb in ihrer Begrüßung die wichtigsten Aufgaben, die sie zügig in Angriff nehmen oder weiter­führen möchte. Dazu gehören auch die Wert­schätzung der sozialen Berufe, deren Positionierung zu den MINT Berufen, sowie die Umsetzung der Gleich­stellungs­strategie wie im Koalitions­vertrag vereinbart. Beide Themen nehmen in der Arbeit des DHWiR einen breiten Raum ein, sodass wir uns auf weitere gute Zusammen­arbeit mit Frau Behrens und den Fach­referaten ihrer Abteilung freuen.

Frau Daniela Behrens, Abteilungsleiterin Gleichstellung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Frau Daniela Behrens (Foto Simpfendörfer).

9.9. bis 15.9.2019

Am 11.9.2019 nahmen die Präsidentin Dorothea Simpfen­dörfer, Wilma Loose­mann (BHDU), Christine Hopf (BayLaH) an einem „Hinter­grund­frühstück“ im Bistro der Bundes­presse­konferenz in Berlin teil. Unser Mitglied Edenred, vertreten durch Christian Aubry und Peter Hammer, stellte gemeinsam mit dem Wirtschafts­forschungs­unternehmen Prognos AG eine Studie vor. Diese zeigt zum einen auf, wie durch die Förderung von haushalts­nahen Dienst­leistungen Familien entlastet werden können. Zum anderen macht sie deutlich, wie zu einem sehr großen Teil die oft in Schwarz­arbeit verrichteten Arbeiten in diesem Bereich in die Legalität und Sozial­versicherung geführt werden können. Gemeinsam mit Lisa Krämer von Prognos, diskutierten wir mit Bundestags­abgeordneten, Vertretern von Ministerien und Verbänden darüber, wie öffentliche und arbeitgeber­finanzierte Zuschüsse für haushaltsnahe Dienst­leistungen die Vereinbarkeit von Familie & Beruf verbessern und auch pflegende Angehörige entlasten können. Die Förderung legaler haushalts­naher Dienst­leistungen eröffnet Erwerbschancen für Gering­qualifizierte, insbesondere für Langzeit­arbeitslose und verbessert die soziale Absicherung der Beschäftigten in eben diesem Bereich.
Herr Hammer wird über diese Studie auch auf dem Haus­wirtschafts­kongress im Workshop A1 berichten.

Am 3.9.2019 tagte erneut der Begleit­zirkel Neuordnung, AG der Sektion Bildung. Im internen Bereich können Sie das Protokoll der Sitzung sowie die dazu­gehörigen Anlagen herunter­laden.

2.9. bis 8.9.2019

Am 3.9. 2019 nahm Frau Simpfendörfer in Bonn am Vernetzungs- und Strategie­treffen „Ernährung und Bildung für nachhaltige Entwicklung: gemeinsam die UN-Ziele (SDGs) erreichen!“ teil. Eingeladen hatte Frau Dr. Lambeck vom Sie verlassen die Internetseite Berufs­Verband Oeco­trophologie e. V. (VDOE). Die fast 40 Teilnehmenden aus ganz unterschiedlichen Verbänden und Organisationen, die sich alle in irgendeiner Weise mit Ernährung beschäftigten, diskutierten über Strategien der Zusammen­arbeit von Ernährungs­fachkräften mit Akteuren der Bildung für nachhaltige Entwicklung, um gemeinsam an der Umsetzung der Agenda 2030 zu arbeiten. Der DHWiR wird sich in diesem Projekt mit den Ergebnissen des Haus­wirtschafts­kongresses 2019 einbringen.

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